• Letzte Änderung:    02 Oktober 2017

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Dolly Hüther

Was Sie immer schon über Dolly Hüther wissen wollten.

 

 

 

 

 

Wien, Wien nur du allein...Klohgespräche.

   Sie sind entsetzt? Das glaub’ ich jetzt nicht. Über das Wort oder die angekündigten Gespräche? Glauben sie mir, diese Klohgespräche sind nicht nur interessant, nein sie sind oft auch sehr lustig und von ganz bekannten SchriftstellerInnen, schon ausgiebig beschrieben worden. Da ich ein paar erlebt habe, möchte ich sie hier zum Besten geben.

            In Wien, in der Kärntnerstrassen, sagte mein Begleiter: „Willst du einen Kaffee trinken?“, nachdem wir schon über zwei Stunden durch die Strassen Wiens gelaufen, oh nein geschlendert waren, war ich begeistert, denn das CAFE KORB, präsentierte sich noch im alten Wiener Stil, das hatte mich neugierig gemacht. Es war ausgestattet, wie ich diese Cafes aus den alten Wiener Filmen kannte. Zeitungen im sogenannten hölzernen Halter, um die ganze Seite zum Lesen, vor sich zu haben. Viele SchauspielerInnenbilder an den Wänden und die Kellner im Frack oder Smoking. Ja nur Männer. Und der Schmäh? „Bittschön woas wollns trinken?“ Mein Bekannter bestellte für sich einen „Braunen“ und für mich eine „Melange“, wie abgesprochen. Zusätzliche Frage des Bedienenden: „Solls no a Möhlspeiß sei?“ Verneinend plauderten wir weiter, inspizierten das Lokal mit den Augen und konnten uns von dem langen Laufen wunderbar erholen…

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VERTUSCHUNGSMASCHINERIE!

    

Exposé

  >> MRSA DIE VERTUSCHUNGSMASCHINERIE << 

Inhalt: MRSA Methicillin resistenter Staphylococcus aureus, genannt >>Krankenhaus- oder Killerkeim<<.

Wenn Krankenhäuser unsere Selbstheilungskräfte aufs Spiel setzen

 Thema

Das Manuskript fokussiert einen Zustand im Krankenhauswesen, der die elementare Hygiene, bestimmte Be­hand­lungs­methoden und Verfahren der Diagnostik umfasst. Sie bedürfen dringend einer Veränderung und gleichzeitig der allgemeinen öffentlichen Aufmerksamkeit, da Aufklärung und spezielle Informationen zur Prophylaxe vor oft le­bens­ge­fähr­lichen Keiminfektionen schützen können.

Die Erfahrung lehrt dagegen, dass die Problematik in vielen Institutionen heruntergespielt, vertuscht oder ver­schwiegen wird. Wie soll dann auf Seiten der Bevölkerung ein Problembewusstsein zu erwarten sein, das erlaubt, bereits bei dem Besuch einer Patientin oder eines Patienten im Krankenhaus die gesundheitlichen Gefahren nicht zu ignorieren, sondern dazu veranlasst, mit den Erkrankten und dem Personal zu kooperieren und das Infektionsrisiko zu minimieren.

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Ein Zeitungsartikel und seine Folgen

Ihr fragt wer hier erzählt? Na ich! Ich bin das Wort „ficken“. Jetzt frage ich mich was ihr, die ihr die Erzählung liest, über mich denkt? Viele die mich hören, ziehen das Gesicht in Falten – schütteln ihr weises Haupt. Ich muss immer wieder die gesamten, oft ekelhaften Beurteilungen über mich ergehen lassen und zusätzlich, wie über mich gedacht, geredet und gehandelt wird. Ich werde einfach unter den Begriff Pfui - Wörter subsumiert. Aber was damit gemeint ist, das müsstet ihr mir einfach zugestehen, ist doch der wunderschönste Akt auf der Welt.

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MANN OH MANN!

Replik

Wie fängt das Leben denn eigentlich an, für einen Mann? Anders gefragt, wie, wann wird ein Mensch zum Mann?

Richtig, ich meine so ganz am Anfang – noch nicht abgenabelt; vor dem Schock, der Nabel der Welt zu sein.

Wie jedermann weiß, braucht’ s dazu männlichen Samen. Der ist schon wichtig. Aber anders als bei dem Samen, der schlicht irgendeinen Boden benötigt, um zu keimen, handelt es sich hier um Sperma von Mann.

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Produktive Partnerschaft in Europa – Basis des sozialen Friedens.

Es war einmal ein kleines Land, hochoben im Norden gelegen, Dänemark genannt. Dort versammelten sich eines Tages die Frauen, um ein Papier namens „Maastrichter Verträge“ zu beraten. Nach gründlicher Studie stellten sie einmütig fest, dass für ihre dringlichen Wünsche nach notwendiger Veränderung des Alltagslebens entschieden zu wenig ausgehandelt worden war. So beschlossen sie, die Verträge wie ein Pamphlet zu behandeln und folglich nicht zu unterzeichnen. Diese Ablehnung wiederum schlug hohe Wellen, sogar in ganz Europa. Aber die Frauen hatten ihre guten Gründe und bestanden auf einer Änderung der Verträge. Sie argumentierten unermüdlich, es könne nicht angehen, dass die für die Frauen verlautbaren Richtlinien nur aus vagen Eventulitäten, ja, aus Kann- oder Soll-Bestimmungen bestehen. Die können nun einmal nichts, aber auch gar nichts bewirken, das hatten die Frauen inzwischen aus ihrer Geschichte gelernt. Bei den Verhandlungen waren damals immer noch die Männer in
der Überzahl, schließlich verlegten die sich aufs Bitten. Bei allem, was die Frauen noch zu kritisieren hätten, sie sollten zuerst einmal generell zustimmen, damit das Gesamtwerk nicht scheitere.

Es wurde den Frauen in Aussicht gestellt, erst einmal die Verträge verabschieden, dann könne man ja noch nachbessern.
Das wussten die Frauen aber besser. War erst einmal etwas verabschiedet, wurde nicht so schnell nachgebessert. Aus langer märchenhafter Geschichte und aus regionalen Erzählungen wussten die Frauen um ein einziges Wort, welches wichtige Entscheidungen umsetzte. Diese Wort lautete damals: MUSS!
Nun, die Däninnen wurden trotz ihres Wissens und trotz ihres Vetos letztlich überstimmt. So singen sie heute das Hohe Lied vom neuen Geld und gemeinsamen Europa. Die schlafenden Prinzessinnen träumen heute noch von einem neuen Gesellschaftsvertrag mit vielen Bündnissen, gewonnen aus der Berücksichtigung der Lebens(t)räume von Frauen und Kindern. Von einem Zusammenschluss mit ihrer Beteiligung.

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Unsere Vorbilder

Vorbilder! Unsere!

Mit diesem Wort verbinde ich - Idole.

Jetzt frage ich mich: Habe ich ein Vorbild, ein Idol?

NEIN! Tönt es klar aus mir heraus.

Begründung:

Ich komme aus einer Zeit, in der wir die Vorbilder von oben - vom Staat - verordnet bekamen. Aus den verordneten Vorbildern sollten Idole werden. Wir mußten uns diese Leute wirklich zum Vor - Bild nehmen. Daher ist bei mir das Wort Idol, also Vorbild, negativ besetzt. Ich habe Schwierigkeiten mit diesem Begriff. Da fällt mir niemand ein.

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Das grüne Gummibärchen

Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, ich muss einmal die Welt aus meiner Perspektive schildern. Da liege ich in einer durchsichtigen, goldumrandeten Tüte in einem Regal im Supermarkt. Gar nicht mal so schlecht, denke ich. Das signalisiert doch, meine Mitschwestern, Mitbrüder und ich sind etwas ganz Besonderes. Ich muss zugeben, es wäre mir zwar lieber, mich mehr ausbreiten zu können. Aber nein! Das ist nicht drin; denn nur zusammen geben wir erst diese bunte, weiche, klebrige Gummi-Bärchen-Masse ab. Damit sind und waren wir halt einmalig. Und weltweit bekannt. Drum haben uns auch international renommierte Künstler in Hochglanz für die Popwelt in Szene gesetzt.

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Wow - Ich bin Oskar

29. März 2013 Dolly Hüther

Wie mein Frauchen auf diesen Namen gekommen ist, bleibt mir ein Rätsel. Nun - so heiße ich halt. Immerhin ist es ein nicht gerade geläufiger Name für einen Hund. Hier in Essen-Kettwig stört sich kaum jemand daran. Aber mein inzwischen zugezogenes Herrchen fährt des Öfteren zu seiner Mutter. Und die wohnt im Saarland, genau, in Saarbrücken.

Dort flanierten wir drei einmal shoppend durch die Einkaufsstrasse. Für mich ist dieses Pflaster einfach toll. An besagtem Tag hatte ich meinen Trinknapf bis auf den letzten Tropfen leer geschlürft. Ziemlich viel Wasser, klar. Wie das Ergebnis, an jedem Baum hob ich ein Bein. Bald schon angenervt knurrte mein Betreuer an der Leine, Oskar, jetzt piss doch mal nicht an jeden Baum!

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Der Computertomograph

„Haben Sie schon einmal in einer Röhre gesteckt?“ fragte mich eine wartende Person im Vorraum der Röntgenabteilung im Völklinger Herz- und Thoraxklinikum. Ich saß hier, ebenfalls wartend, denn mir war von meinem Orthopäden eine CT verordnet worden. Wahrheitsgemäß bejahte ich die Frage und gab gern die Auskunft, daß es sich schon um die dritte CT in meinem 72-jährigen Leben handele. Wie ich hörte, hatte  diese Frau die Prozedur bereits hinter sich, sie wartete nur noch auf die Röntgenbilder, die sie zu ihrem Hausarzt tragen sollte. Ich spürte, sie wollte ein Erlebnis loswerden. Ihr Bedürfnis schien groß, denn sie begann sofort, mir eine Geschichte zu erzählen.

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Vom Mädchen zur Frau

Aus aktuellem Anlass beschäftigen mich zwei Fragen:

  1. Wann fängt ein Mädchen an – ein Mädchen zu sein?
  2. Und wann fängt ein Mädchen an – eine Frau zu sein?

Die erste Frage beantwortet sich meiner Meinung nach von selbst. Bei der Geburt eines Kindes schaut die Hebamme dahin, wo die Geschlechtsmerkmale zu sehen sind und sagt bestimmend wie bestimmt: „Es ist ein Mädchen!“ Oder eben: „Es ist ein Junge!“ Durch die heute für gewöhnlich vorgenommene Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) wissen die Eltern meistens schon ab der dreizehnten Schwangerschaftswoche, welches Geschlecht ihr erwartetes Baby hat. Der Zeitpunkt also, zu dem das werdende menschliche Lebewesen als Mädchen identifiziert wird, ist frühestens Anfang des vierten Monats und spätestens mit der Geburt angesagt.

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